((5. Februar 2016))

Zug Bahnhofstrasse Dezember 1972

Die Bahnhofstrasse 1972 mit Weihnachtsschmuck. Er bestand aus stilisierten goldenen Schneesternen mit blauen oder roten Kugeln, sofern mein Gedächtnis mich nicht täuscht.

Auf der linken Strassenseite der Anfang der Schmidgasse. Das Modegeschäft Schild erweiterte gerade sein Gebäude: «Umbau/Aufbau».

Wer oder was war Horta?

Auf der rechten Strassenseite das Restaurant Spring mit seinen Kegelbahnen (Bahnhofstrasse 12), das Hotel Pilatus (Nr. 14), die Druckerei Zürcher (Nr. 16), das Fotogeschäft Huwyler, wohin ich ab und zu Filme zum Entwickeln brachte (Nr. 18).

Und die Molkerei im Vordergrund, offenbar die Nr. 10: Wer arbeitete dort? Wer kaufte dort Milch? Wem gehörte sie?

Heute ist auf der rechten Strassenseite alles ganz anders. Wie nach Krieg und Wiederaufbau, aber ohne dass jemand das Bedürfnis gehabt hätte, einen vormaligen Zustand wiederherzustellen. Die Baulinie wurde zurückversetzt, die Strasse somit verbreitert. Aber auch heute noch gibt es, an derselben Stelle wie damals, wie mir scheint, einen Fussgängerstreifen.

In der Bildmitte, mit Mappe und Sporttasche, mein Schulfreund. Er dreht sich nach mir um, ungeduldig vielleicht: Komm endlich, wir wollten uns doch bei Franz Carl Weber noch ein wenig umsehen, bevor der Autobus fährt.

2 Kommentare
  1. Rieder sagte:

    Wie überall hat sich im Laufe der Jahre auch das Wohnen in der Stadt Zug geändert, sowie sich Schwarz-Weiß Fotografie zum Digitalen geändert hat. Trotz dieser Etappen geblieben, sind die Liebenswürdigkeit der Zuger, ihre Mentalität, die man verstehen lernen muß und die geniale Lage mit Seen und Bergen in der Umgebung, und der Anbindung an Zürich

  2. Fönsi Dubach sagte:

    Die Molkerei gehörte meinen Eltern Elisabeth und Anton Dubach von 1957 – 1972 soweit ich weiss wurden die Gebäude ca 1975 abgerissen.

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