Metalli

Parkhaus Metalli als Spiegelbild der Stadt Zug

Die Veränderung des städtischen Verkehrs hat einen deutlichen Einfluss auf unsere Lebensqualität. Straßenverkehr ist eine wesentliche Quelle der städtischen Luftverschmutzung und Verkehrslärm kann gesundheitliche Probleme verursachen.

„PS-Monster sind out“, habe ich in der Zeitung „20 Minuten“ gelesen. „In der Schweiz zeigte sich der Trend bereits vor zwei Jahren in der Studie «Statusfaction» des Gottlieb Duttweiler Instituts. Alles Materielle, Große, Teure und Umweltschädigende wirkt sich negativ auf den Sozialstatus aus. An die Stelle der klassischen, materiellen Statussymbole seien andere Werte getreten, wie Ökologie, ein gesunder Lebensstil, und alternative Verkehrsmittel. Benzinschleudern passten dazu nicht mehr. In sozialer Hinsicht kann man es sich schon lange nicht mehr leisten, ein PS-Monster zu fahren.“

Scheinbar entspricht diese Studie nicht der Realität der Stadt Zug. Um meine Empfindung auf die Probe zu stellen habe ich in den letzten zwei Wochen insgesamt eine Stunde im Metalli-Parkhaus verbracht: Freitag gegen 10.00 Uhr, Donnerstag um 18.00 Uhr und Samstag um etwa 15.00 Uhr. Den Aktionsradius für meine Feststellungen habe ich auf das 2. UG des Parkhauses limitiert und nur schwarze Autos für meine Aufnahmen in Betracht gezogen.

Das Foto-Ergebnis spiegelt ein anderes Bild von Zug wider, lässt unserer Vorstellung freien Lauf und löst mehrere Fragen aus.

Die Nummern auf den Kontrollschildern wurden aus Datenschutzgründen entfernt. Ich kann aber belegen, dass alle Autos von verschiedenen Fahrzeughalterinnen und -haltern stammen.

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3 Kommentare
  1. ja wenn sie wenigstens farbig wären und gute laune statt abgase abgäben…….

  2. Axel Ritzerfeld sagte:

    Schuss ins Schwarze!
    Schwarz bedeutet ja auch Machtanspruch.
    Der Beitrag passt wunderbar zu Zug.

    Interessantes Blogthema, viel Erfolg und bin gespannt, was noch kommt!

  3. Ruth Odermatt sagte:

    Das überrascht mich nicht, denn ich sehe auch auf den Zuger Strassen massenhaft „Luxuskarossen“. Hingegen finde ich deine Idee, diese Realität künstlerisch so zu gestalten, grossartig, gratuliere!
    Nur weiter so!
    Liebe Grüsse
    Ruth Odermatt

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