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Schlagwort-Archive: Spiegelbild

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Am Anfang des 19. Jahrhunderts wird der Begriff der Insel zum Kennzeichen für unsere Paradiessehnsucht. In Volkserzählungen wird die Insel oft als Ort der Idylle, der Zuflucht, aber auch als Ort der Verbannung und tödlicher Langeweile charakterisiert.

Die Insel ist von der vertrauten Welt getrennt, also in gewisser Weise isoliert und kann somit als Ort der Absonderung oder als Ort für eine ideale gesellschaftliche alternative Lebensform gesehen werden.

Die Sehnsucht nach einem paradiesischen Leben scheint eine Grundkonstante der menschlichen Existenz zu sein. In der kollektiven Vorstellungswelt der Schweizer Bevölkerung, verkörpert die Stadt Zug die Faszination dieses Insel-Motivs.

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Parkhaus Metalli als Spiegelbild der Stadt Zug

Die Veränderung des städtischen Verkehrs hat einen deutlichen Einfluss auf unsere Lebensqualität. Straßenverkehr ist eine wesentliche Quelle der städtischen Luftverschmutzung und Verkehrslärm kann gesundheitliche Probleme verursachen.

„PS-Monster sind out“, habe ich in der Zeitung „20 Minuten“ gelesen. „In der Schweiz zeigte sich der Trend bereits vor zwei Jahren in der Studie «Statusfaction» des Gottlieb Duttweiler Instituts. Alles Materielle, Große, Teure und Umweltschädigende wirkt sich negativ auf den Sozialstatus aus. An die Stelle der klassischen, materiellen Statussymbole seien andere Werte getreten, wie Ökologie, ein gesunder Lebensstil, und alternative Verkehrsmittel. Benzinschleudern passten dazu nicht mehr. In sozialer Hinsicht kann man es sich schon lange nicht mehr leisten, ein PS-Monster zu fahren.“

Scheinbar entspricht diese Studie nicht der Realität der Stadt Zug. Um meine Empfindung auf die Probe zu stellen habe ich in den letzten zwei Wochen insgesamt eine Stunde im Metalli-Parkhaus verbracht: Freitag gegen 10.00 Uhr, Donnerstag um 18.00 Uhr und Samstag um etwa 15.00 Uhr. Den Aktionsradius für meine Feststellungen habe ich auf das 2. UG des Parkhauses limitiert und nur schwarze Autos für meine Aufnahmen in Betracht gezogen.

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